Aktuelles und Termine

Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz

 

Das sogenannte "Anerkennungsgesetzt" ist seit 1.4.2012 in Kraft.

Es ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Anerkennung eines im Ausland erworbenen Abschlusses, zumindest für die rund 350 Ausbildungsberufe im dualen System.

 

Hierzu gibt es eine Vielzahl von Links. Hier finden Sie den Link zum Bundesministerium als Kernquelle: http://www.bmbf.de/de/15644.php

 

Großes Interesse bei Migrantenorganisationen am Thema Bildung

Die ersten Bildungsbeauftragten haben sich gemeldet

 

Äußerst erfolgreich verlief unsere Informationsveranstaltung für Migrantenorgansiationen zum Begleitprojekt „Mit MigrantInnen für MigrantInnen“. Insgesamt kamen 21 Vereine aus beiden Landkreisen ins Neue Rathaus nach Wetzlar. Alle Teilnehmenden zeigten großes Interesse am Thema Bildung und an der Möglichkeit, sich als Bildungsbeauftragte schulen zu lassen.

Nachdem Frau Nicole Brinkmann unser Projekt, unser Netzwerk und unser Angebot im Bereich Nachqualifizierung den Teilnehmenden erläuterte, stelle Herr Cemalettin Özer, Geschäftsführer der MOZAIK gGmbH aus Bielefeld das Konzept der Bildungsbeauftragten umfassend vor.

 

Die ebenfalls anwesenden Integrationsbeauftragten unserer Projektregion, allen voran Sozialdezernent des Lahn-Dill-Kreises, Herr Günther Kaufmann-Ohl ermutigten die Vereine, diese Gelegenheit zur aktiven Beteiligung und Mitbestimmung zu nutzen. Die Schulung der Bildungsbeauftragten soll sich inhaltlich eng an den gemachten Erfahrungen und benötigten Informationen der Teilnehmer/innen zum Thema berufliche Bildung ausrichten. Über die Schulung wird es zudem möglich sein, Kontakte und Kooperationen mit relevanten Institutionen wie z.B. den Volkshochschulen oder den Kammern zu knüpfen.

Einige Teilnehmenden äußerten die Bedenken, dass in der Vereinsarbeit jetzt schon viele Aufgaben an wenigen Personen „hängen blieben“. Allerdings sei das Thema Bildung doch zu wichtig, um sich ihm zu verschließen. So meldeten sich am Ende der Veranstaltung bereits 14 Vereine für die Schulung zum/zur Bildungsbeauftragten an.

Begleitprojekt "Mit MigrantInnen für MigrantInnen"
Bildungsbeauftragte in Migrantenorganisationen

 

 

Die Interkulturelle Bildungs- und Beratungseinrichtung MOZAIK gGmbH ist im November 2009 mit dem Begleitprojekt „Mit MigrantInnen für MigrantInnen – Interkulturelle Kooperation zur Verbesserung der Bildungsintegration“ an den Start gegangen.

 

Ziel des Begleitprojekts „Mit MigrantInnen für MigrantInnen“ ist es, Migrantenorganisationen stärker in vorhandene Bildungs- und Arbeitsmarktnetzwerke zu integrieren, um damit die Bildungs- beziehungsweise Ausbildungs- und Arbeitsmarktbeteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund insgesamt zu verbessern. Hierzu bedarf es übergreifender verbindlicher interkultureller Vertretungsstrukturen von Seiten der Migrantenorganisationen auf regionaler/kommunaler Ebene, um so die partnerschaftliche Interessensvertretung in der regionalen
Netzwerk- und Gremienarbeit zu ermöglichen.


Das Netzwerk Nachqualifizierung plant die Benennung und Schulung von Bildungsbeauftragten. Die Bildungsbeauftragten aus Migrantenorganisationen sollen künftig für ihre Vereinsmitglieder in
Bildungs- und Ausbildungsmarktfragen beratend zur Seite stehen.

 

Ergänzend wollen wir erreichen die Migrantenorganisationen besser in regionalen Strukturen einzubinden. Dazu gehören unter anderem Akteure aus Wirtschaft, Arbeit und Soziales, Schulen im Regionalverband, Kammern, Agenturen für Arbeit, JobCenter, Jugendämter, Volkshochschulen und freie Träger.

 

Die Bildungsbeauftragten erhalten für ihre Mitwirkung eine Aufwandsentschädigung.

 

Interessierte Bildungsbeauftragte können sich jederzeit beim Netzwerk Nachqualifizierung melden!

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage und der Projektträgerhomepage.

Die 15 MitarbeiterInnen der Schunk Gruppe Die 15 MitarbeiterInnen der Schunk Gruppe

Die Schunk Gruppe in Heuchelheim ermöglicht 15 Mitarbeitern eine Nachqualifizierung zum Maschinen- und Anlagenführer.

 

Lesen Sie hier mehr dazu.

Großes Interesse an Tagung „Integration durch Nachqualifizierung"

 

Bedingungen für berufliche Integration müssen von beiden Seiten geschaffen werden Bildung und Arbeit sind der Schlüssel zu Integration. Doch was tun, wenn noch kein anerkannter Berufsabschluss vorliegt? Welche Bedingungen müssen geschaffen werden? Diese Themen stellte das „Netzwerk Nachqualifizierung Gießen – Lahn-Dill", ein Verbundprojekt der ZAUG GmbH in Gießen und der GWAB mbH in Wetzlar, in den Mittelpunkt der Tagung „Integration durch Nachqualifizierung". Eingeladen waren Migranten und Migrantinnen sowie Vertreter von Migrantenorganisationen und von Institutionen, die in der Migrationsarbeit aktiv sind.

 

Schnell wurde festgestellt: es fehlt oft an den richtigen Informationen. Auf der einen Seite wird das versteckte Potenzial von ausländischen Abschlüssen oft nicht erkannt und genutzt. Auf der anderen Seite ist das deutsche Berufs- und Bildungssystem häufig nicht ausreichend bekannt.

 

Bei den anwesenden Vertretern von Migrantenorganisationen stieß das vorgestellte Projekt „Mit MigrantInnen für MigrantInnen" - Interkulturelle Kooperation zur Verbesserung der Bildungsintegration" auf großen Zuspruch. Der Projektleiter Cemalettin Özer von MOZAIK gGmbH für interkulturelle Bildungs- und Beratungsangebote Bielefeld betonte in seinem Beitrag, dass Integration eine kulturelle Öffnung beider Seiten erfordere. Ziel des Projektes ist es, Bildungsbeauftragten innerhalb von Migrantenorganisationen als erste Anlaufstelle für Bildungsfragen zu etablieren. Das Netzwerk Nachqualifizierung wird hier im kommendem Jahr aktiv werden.

 

Für die Vertreter einiger Bildungsträger konnte Ulrike Dimpl vom Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) Frankfurt verdeutlichen, dass Sprachförderung in Deutsch nicht immer einen eigenen Unterricht benötigt. Bei dem von ihr vorgestellten Konzept „Integrierte Deutschförderung in der beruflichen Qualifizierung" werden die Deutschkenntnisse viel sinnhafter während des fachlichen Unterrichts vermittelt. Das Netzwerk Nachqualifizierung plant bereits, eine Schulung „Sprachförderung im Fach" für Fachlehrer und Dozenten zu organisieren.

 

Die Pflege als vielversprechendes Betätigungsfeld auch für Migranten und Migrantinnen stellte Sylke Trense vom Netzwerk Nachqualifizierung vor. Durch die demografische Entwicklung steigt auch die Zahl der zu pflegenden Menschen mit Migrationshintergrund. Hier kann der eigene kulturelle Hintergrund und die Kenntnisse der Muttersprachen zum Vorteil werden.

Eine Teilnehmerin brachte es am Ende der Tagung auf den Punkt: „Es tut sich endlich was. Hoffen wir, dass es so weiter geht."

 

In der Rubrik Downloads finden Sie alle Vorträge der Tagung.

 

Tagung „Integration durch Nachqualifizierung“

Mittwoch, den 07. Dezember 2011, von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr

ZAUG gGmbH, Kiesweg 31, 35396 Gießen

 

Es ist leider nachweislich, dass die in Deutschland lebenden Migrantinnen und Migranten schlechtere Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt haben. Hinzu kommt, dass viele Migrantinnen und Migranten keinen Berufsabschluss haben bzw. dass ihr Berufsabschluss aus ihrem Heimatland hier nicht anerkannt wird.

Das Programm „Perspektive Berufsabschluss“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, trägt dazu bei, diesem Problem entgegen zu treten. Ziel des Programms ist es, Erwachsenen das Nachholen eines Berufsabschlusses durch Nachqualifizierung zu ermöglichen.

Wir, das „Netzwerk Nachqualifizierung Gießen – Lahn-Dill“, ein Verbundprojekt der ZAUG gGmbH und GWAB mbH, setzen die Ziele des Programms in unserer Region um.

Wir möchten Sie über die Möglichkeiten der Nachqualifizierung informieren und mit Ihnen ins Gespräch kommen. Wir freuen uns auf Sie!

Einladung und Tagsordnung finden Sie hier.

An dieser Stelle einige Ergänzende Informationen zum Tagungsthema.

Quelle, Autorin und Referentin: Frau Dr. Carola Burkert, IAB

Nachqualifizierungsangebot jetzt auch im Bereich Lager!

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Der aktuelle Newsletter von "Perspektive Berufsabschluss"

Die Sonderbeilage des aktuellen Newsletters mit der Beschreibung aller Projekte - bundesweit.

Über 80 Teilnehmer haben sich über Regenerative Personalpolitik informiert

Wie kann Personalpolitik in Mittelhessen zukunftsweisend gestaltet werden?

Dieser Frage ging der Praxisdialog „Regenerative Personalpolitik – Qualifiziertes Personal suchen, finden und entwickeln“ nach. Eingeladen hatte das „Netzwerk Nachqualifizierung Gießen – Lahn-Dill“, ein Verbundprojekt der ZAUG gGmbH und der GWAB mbH, in Kooperation mit den Qualifizierungsoffensiven der beiden Landkreise Gießen und Lahn-Dill.

 

Durchgehender Tonus der gut besuchten Veranstaltung: Regenerative Personalpolitik zielt auf die Zufriedenheit von Mitarbeitern. Sie sind die Energiequelle von Unternehmen. Ihr Einsatz, ihre Qualifikation, ihre Bereitschaft zum lebenslangen Lernen wird durch Wertschätzung und Förderung seitens der Unternehmen immer wieder erneuert.  Regenerative Personalpolitik steht so gesehen im direkten Zusammenhang zum Erfolg des Unternehmens.

 

Zur Einführung erläuterte  Andrea Janzen von JA-Marketing, dass mit Marketing nicht nur die Werbung für das eigene Produkt oder Angebot gemeint ist. Auch die Entwicklung von Image und Struktur des Unternehmens fallen darunter. Dabei darf das eigene Personal, deren Gewinnung und Entwicklung durch Personalmarketing nicht vernachlässigt werden. Auch Mitarbeiter sind Kunden.

 

Oliver Huthwelker von der Highlight Gesellschaft für Personaltraining verdeutlichte sehr anschaulich, wie die Beziehung der Führungskraft zu den Mitarbeitern im Unternehmen aufgebaut und gepflegt werden kann. Eine offene Kommunikation und größtmögliche Übereinstimmung der Interessen von Unternehmen und Mitarbeiter sind wesentliche Leistungsvoraussetzungen Das Angebot zur Weiterbildung und Nachqualifizierung wie auch das Angebot  zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielen dabei eine entscheidende Rolle.

 

Im anschließenden Praxisdialog mit weiteren Experten hatten die Gäste Gelegenheit, ihre Erfahrungen, Ideen und Vorschläge mit einzubringen.

 

Angelika Teppe, Personalleiterin bei Almo Erzeugnisse GmbH konnte von guten Erfahrungen berichten, die sie mit der Nachqualifizierung von angelernten Mitarbeitern zum Maschinen- und Anlagenführer bzw. zum Verfahrensmechaniker machen konnte.

 

Dieser Weg öffnete dem Unternehmen die Möglichkeit, die Produktion weiter zu steigern und auszubauen.

 

Die Qualifizierungsbeauftragten Herr Deibel (Lahn-Dill-Kreis) und Herr Fischer (Landkreis Gießen) bestätigten, dass die Weiterbildung mit unternehmerischer Rückendeckung die Loyalität des Mitarbeiters steigert. Der Staat bietet hierfür Zuschüsse durch die Bildungsprämie und den Hessischen Qualifizierungsscheck an.

 

Andrea Theiß, Gewerkschaftssekretärin der IG Metall – Verwaltungsstelle Herborn verwies auf die Notwendigkeit, den Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Das Entgegenkommen des Unternehmens wird dann mit erhöhter Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit ausgeglichen.

 

Nicole Brinkmann, Leiterin des veranstaltenden Projektes „Netzwerk Nachqualifizierung Gießen – Lahn-Dill“ betonte das in der Region vorhandene Fachkräftepotenzial von insgesamt 39.000 Menschen ohne Berufsabschluss. 30.000 davon gehen einer regelmäßigen Arbeit nach. Durch die Nachqualifizierung dieser angelernten Mitarbeiter,   mit der Perspektive zum Berufsabschluss, kann jedes Unternehmen nur gewinnen.

Dem drohenden Fachkräftemangel kann auch auf diese Weise entgegengewirkt werden.

Vortrag von Andrea Janzen, ja MARKETING

"Vom Bewerber zum Kunden - Mitarbeitermarketing im Zeitalter des Fachkäftemangels"

 

Vortrag von Oliver Huthwelker, Highlight Gesellschaft für Personaltraining

"Unternehmenserfolg durch präferenzorientierte Personalentwicklung"

 

Praxis-Dialog für Unternehmer

 

Das „Netzwerk Nachqualifizierung Gießen – Lahn-Dill“ lädt gemeinsam mit der Qualifizierungsoffensive des Landkreises Gießen und der Qualifizierungsoffensive des Lahn-Dill-Kreises Unternehmen und Organisationen der Region zum Praxisdialog ein. Thema der Veranstaltung, die von Klaus Pradella (HR) moderiert wird, ist:

 

„Regenerative Personalpolitik - Qualifiziertes Personal suchen, finden und entwickeln“

 

Donnerstag, 1. September 2011

19.00 – 21.00 Uhr

im Business-Bereich der Rittal-Arena, Wetzlar

 

„Regenerative Personalpolitik“ – Was sich genau hinter diesem Schlagwort verbirgt, wird in zwei kurzen Impulsvorträgen von Marketingexpertin Andrea Janzen und Personalentwickler Oliver Huthwelker vorgestellt. Im anschließenden Praxisdialog wird gemeinsam mit den Gästen  und den Veranstaltern darüber diskutiert, wie eine zukunftsweisende Personalpolitik in Mittelhessen aussehen kann.

 

Das Netzwerk Nachqualifizierung Gießen – Lahn-Dill hat sich zur Aufgabe gestellt, angelernten Mitarbeitern von Unternehmen eine Möglichkeit zum Berufsabschluss zu eröffnen. Abgerundet wird dieses Angebot der Fachkräftesicherung durch die Qualifizierungsoffensiven der Landkreise, die Unternehmen und Mitarbeiter rund um das Thema Weiterbildung beraten.

 

Aufgrund der begrenzten Anzahl an Teilnehmerplätzen wird um Anmeldung bis zum 26.08.2011 Adresse gebeten. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Im Herbst 2011 starten die Nachqualifizierungsangebote zum/zur

 

- Industrieelektriker/-in

- Maschinen- und Anlagenführer/-in

- Zerspanungsmechaniker/-in

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Informationen zum Anerkennungsgesetz

Im Rahmen des Anerkennungsgesetz sollen zukünftig mehr Menschen die Möglichkeit bekommen, ihre ausländischen Abschlüsse in Deutschland einer Anerkennungsprüfung unterziehen zu lassen.

 

Hier finden Sie das Gesetz und die wichtigsten Fragen und Antworten dazu: 

Homepage des BMBF; http://www.bmbf.de/de/15644.php)

Kontakt

Sie erreichen uns unter:

 

06 41 - 9 52 25 39

 

0 64 41 - 9 24 75 48

 

Nutzen Sie auch gerne unser Kontaktformular.

 

Informationsmaterial zum Programm "Perspektive Berufsabschluss"